Die US Space Force wird nicht langsamer. Nicht einmal geringfügig.

Die Agentur hat gerade Verträge für 36 neue Satelliten unterzeichnet. Das Preisschild? 1,75 Milliarden US-Dollar. Das Ziel ist einfach, wenn auch erschreckend: Erkennen Sie ankommende Raketen aus dem Weltraum, bevor sie zu einem Problem werden. Diese Raumschiffe werden sich dem „Golden Dome“ anschließen, der hochkarätigen Initiative der Trump-Regierung zur Stärkung der amerikanischen Verteidigung gegen Hyperschall- und ballistische Bedrohungen.

Zwei Unternehmen leisten hier die Schwerstarbeit. L3Harris Technologies und Sierra Space erhalten jeweils einen Vertrag über 18 Raumschiffe. Alle 36 sollen bis Ende nächsten Jahres startbereit sein. 2028 ist die Frist.

Dies ist Teil eines größeren Vorstoßes. Insbesondere die Proliferated Warfighter Space Architecture der Space Development Agency. Die Rede ist vom Tracking Layer der Tranche 3. Dabei handelt es sich um ein hybrides Raketenabwehrsystem. Sein Job? Bereitstellung dessen, was Beamte als „globale Stereoabdeckung“ bezeichnen.

Warum zwei Unternehmen?

Sie fragen sich vielleicht, warum die Regierung die Anordnung aufgeteilt hat. Die Verträge sind unterschiedlich. Sie erfüllen leicht unterschiedliche Rollen innerhalb desselben Netzwerks.

Sierra Space erhält einen Deal im Wert von bis zu 798 Millionen US-Dollar. Sie werden 18 Raumfahrzeuge der Variante „Raketenwarnung und Raketenverfolgung“ bauen. Diese werden im Horizon-Bus fahren, der aus der Eclipse-Serie abgeleitet ist. Sierra hat für Tranche 2 eine ähnliche Technologie verwendet. Es handelt sich um ein inkrementelles Upgrade. Vertraute Hardware, gehärtet für einen härteren Einsatz.

L3Harris bekommt das größere Stück vom Kuchen. Ihr Vertrag beläuft sich auf 955 Millionen US-Dollar. Sie bauen 18 Raumschiffe der „Variante der Raketenabwehr“. Diese sehen aus wie die Hypersonic and Ballistic Tracking Space Sensor (HBTSS)-Plattformen, die L3Harris für die Missile Defense Agency weiterentwickelt hat. Sie haben bereits fünf dieser Dinger im Orbit. Sie haben für alle Tranchen über 70 Raketensatelliten bestellt. Sie kennen dieses System in- und auswendig.

Beide Satellitensätze verwenden Infrarotsensoren. Das ist nicht verhandelbar. Hyperschallgleitfahrzeuge mit normaler Optik sind nicht zu sehen. Du brauchst Wärme. Sie benötigen IR.

Wie funktioniert der Tracking Layer eigentlich?

Die Satelliten befinden sich in einer niedrigen Erdumlaufbahn. Sie scannen den Globus. Wenn eine Rakete abgefeuert wird, nehmen die Infrarotaugen die Wärmesignatur auf.

Hier ist der schwierige Teil. Erkennung ist eine Sache. Tracking ist eine andere Sache.

Die neuen Satelliten sehen nicht nur. Sie reden. Sie übertragen diese Daten in Echtzeit. Laserverbindungen mit geringer Latenz verbinden sie mit anderen Knoten im Netzwerk. Schließlich gelangen diese Daten an die Streitkräfte vor Ort. Kommandanten sehen die Flugbahn. Sie bekommen die Warnung. Sie haben Sekunden zum Handeln.

„Dies ist eine Erweiterung der vorherigen … Generationen von SDA“, sagte SDA-Direktor G.P. Sandho. Er nannte es einen „Meilenstein“. Worte zählen weniger als das Ergebnis: Belastbarkeit. Wenn ein Satellit stirbt, sieht ihn ein anderer. Das ist der Sinn der Verbreitung. Zu viele Ziele, als dass ein Gegner sich die Mühe machen könnte, sie abzuschießen.

Das Gesamtbild

Diese neueste Charge steht nicht allein. Im Dezember 2025 bestellte die SDA bereits 72 weitere Tranche-3-Raumschiffe. Dabei handelte es sich um einen 3,5-Milliarden-Dollar-Deal, an dem L3Harris, Lockheed Martin, Rocket Lab und Northrop Grumman beteiligt waren.

Fügen Sie die neuen 36 zu diesen 72 hinzu. Sie erhalten 108 Satelliten. Der Gesamtwert dieser gemeinsamen Anstrengung? Ungefähr 5,25 Milliarden US-Dollar.

Das ist eine Menge Hardware. Und viel Risiko.

Der Raum ist überfüllt. Trümmer bereiten ständig Kopfschmerzen. Und wenn diese Satelliten nicht starten, bricht die Zeitachse zusammen. Die SDA nennt diese Verträge „beschleunigt“. Sie haben jedoch noch keinen genauen Startzeitplan für die gesamte Gruppe veröffentlicht. Wir wissen, dass die Frist für das vollständige Set Ende 2029 endet. Die neuen könnten früher auf den Markt kommen. Hoffnung ist jedoch keine Strategie.

Sobald sie dort oben sind, übernimmt die Space Force. Die Space Development Agency hat sie gebaut. Die Space Force leitet sie. Sie integrieren sich in gemeinsame Operationen. Sie bieten die Kriegsführungsfähigkeit, die das Militär dringend benötigt.

Reicht es?

Die Golden Dome-Initiative steht auf dem Prüfstand. Kritiker verweisen auf Kostenüberschreitungen und technische Hürden. Hyperschall ist bekanntermaßen schwer zu verfolgen. Sie bewegen sich zu schnell. Sie manövrieren unvorhersehbar. Ein Satellitennetzwerk hilft, ist aber kein Allheilmittel.

Dennoch ist der Trend klar. Amerika baut eine Mauer in den Himmel. Eine digitale Wand aus Linsen, Lasern und Code.

Wer baut den Rest? Lockheed Martin. Northrop Grumman. Andere werden folgen. Die Lieferkette dehnt sich aus. Kann es mit der Lautstärke umgehen? L3Harris scheint vorbereitet zu sein. Sierra Space holt auf. Aber 108 Satelliten erfordern eine einwandfreie Ausführung.

Ein Fehler kann die gesamte Schicht verzögern.

Die Welt schaut zu. China und Russland bauen ihre eigenen Gegenraumkapazitäten auf. Sie wollen unsere Augen blenden. Die Antwort der Space Force besteht darin, sie zu vervielfachen. Machen Sie das Netzwerk zu groß, um es zu töten.

Wir werden sehen, ob es hält. Die Markteinführungen der nächsten Jahre werden die Wahrheit sagen. Nicht die Pressemitteilungen. Die Wahrheit.

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