Der Hochbraune Perlmutterfalter ist an den meisten Orten verschwunden. Einst überall in Wales und England, ist dieser Schmetterling nun vom Aussterben bedroht. Seit 1970 sind die Zahlen um 62 Prozent gesunken.
Es ist nicht faul. Es ist einfach wählerisch.
„Sie sind die wählerischsten“, sagt Paul Dunn.
Er hat dreißig Jahre damit verbracht, durch Farnkraut in Old Castle Down, Vale of Glamorgan, zu kriechen. Ich versuche, diese Dinge am Leben zu erhalten. Und raten Sie mal, wer letztendlich geholfen hat? Kühe.
Keine Roboter. Keine Gentechniker. Regelmäßige Milchkühe.
Hier liegt das Problem: Der Perlmutterfalter braucht Adlerfarn. Es braucht aber auch das Gewöhnliche Hundsveilchen. Dieses Veilchen ist die einzige Nahrung, die die Raupen fressen. Der Haken? Zu viel Adlerfarn erstickt das Veilchen.
Traditionell rodeten Menschen den Adlerfarn, indem sie ihn für die Einstreu für Tiere ausrissen. Das macht keiner mehr. Wir kaufen jetzt Stroh. Komfortabel. Schlecht für Schmetterlinge.
Richard Smith, Pauls Partner seit 1993, weiß, worauf es ankommt.
„Die Anlage war nicht in der Lage, ihren Lebenszyklus anzupassen“, sagte er. „Das Schneiden des Adlerfarns ist unerlässlich.“
Also taten die Freiwilligen etwas Radikales. Zum ersten Mal seit fünfzig Jahren luden sie lokale Bauern ein, Kühe auf das Land zu bringen.
Das hat funktioniert. Warum?
Rinder sind schwer. Sie zertrampeln den Adlerfarn, ohne ihn zu zerstören. Sie wühlen die Erde auf. Dieser unebene Boden speichert Wärme. Wärmere Mikronischen bedeuten bessere Bedingungen für die Larven. Es ist Biologie, verwaltet durch Hufschläge.
Es waren keine Zäune beteiligt. Gemeinland weist in der Regel keine Barrieren auf. Um das Abwandern des Viehs zu verhindern, nutzte das Team Gelder der Nationallotterie, um Halsbänder mit Solarmodulen zu kaufen. Grenzen des Stromschlags. Unsichtbar, aber effektiv.
Es sind die Schmetterlinge, die sie zusammengebracht haben
Paul sagt, es sei eine Gemeinschaft geworden. Nicht nur Menschen, Tiere, Pflanzen. Alles durcheinander.
Im letzten Jahrzehnt sind in diesem kleinen Teil von Wales über 37 Schmetterlingsarten aufgetaucht. Das hohe Braun steigt. Endlich.
Hat sich die wöchentliche Freiwilligenarbeit von 33 Jahren gelohnt?
Paul zögert nicht.
„Fantastisch“, sagt er. „Ja. Es ist eine wunderschöne Obsession geworden.“
