Louis C.K. ist zurück. Aber nicht mehr so ​​wie früher.

Der am 12. September 1967 in Washington, D.C. geborene Komiker baute seine Karriere darauf auf, brutal ehrliche, sexuell aufgeladene Geschichten zu erzählen, die die meisten Menschen in einem überfüllten Raum nicht zu flüstern wagen würden. Er war nicht nur ein Stand-up-Act. Er war Schriftsteller. Ein Regisseur. Ein Produzent. Seine Show Louie auf FX veränderte die Art und Weise, wie Menschen fernsehen. Es war roh. Es war seltsam. Es gewann Emmys, Grammys und Peabodys. Peers nannten ihn einen „Comic’s Comic“. Kritiker nannten ihn ein Genie.

Dann geschah 2017.

Die #MeToo-Bewegung gewann an Dynamik. Frauen meldeten sich. Sie erzählten Geschichten über Louis C.K. sich ihnen auszusetzen. Zunächst bestritt er es. Dann gab er es zu. Er sagte: „Sie sind alle wahr.“ Er entschuldigte sich. Er trat aus dem Rampenlicht des Mainstreams zurück. Die Branche mied ihn. Die Emmy-Statue stand auf seinem Regal. Die TV-Verträge sind ausgetrocknet.

Eine Zeit lang sah es so aus, als wäre seine Karriere vorbei.

Er ist nicht verschwunden. Er verschwand nicht leise. Er tat etwas Unerwartetes. Er kehrte zu den Grundlagen zurück. Keine Schauspieler. Keine Direktoren. Keine Skripte. Nur er und ein Mikrofon. Er begann wieder zu touren. Kleine Theater. Intime Räume. Er hatte ausverkaufte Shows. Fans kamen. Kritiker schrieben Artikel über die Kontroverse, aber die Tickets verkauften sich weiter.

Der Absturz war dramatisch. Der Umbau verlief ruhig. Mittlerweile ist er vor allem für seine Stand-up-Auftritte bekannt. Der TV-Ruhm ist verschwunden. Die Kontroverse ist Teil seiner Geschichte, aber nicht die ganze Sache. Er ist immer noch lustig. Immer noch umstritten. Funktioniert immer noch.

Ist es Vergebung? Oder einfach nur Faszination? Vielleicht beides. Das Publikum kommt immer wieder. Er erzählt immer wieder Geschichten. Der Zyklus geht weiter.

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